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Über 10 unter 10: günstige Neuwagen
Beim Kauf des ersten Autos suchen Jugendliche zunächst auf dem Gebrauchtmarkt. Klar, hier kann man vergleichsweise viel Auto für wenig Geld ergattern. Gleichzeitig geht ihr das Risiko ein, dass ihr einen Gebrauchten mit unbekannten Macken kauft, schneller Reparaturen fällig werden und ihr keine Garantie bekommt. Neu oder gebraucht? Darf das erste eigene Auto ruhig ein paar Euros mehr kosten, ist die Alternative ein Neuwagenkauf. Im unteren Preissegment unter 10.000 Euro gibt es bereits erwähnenswerte Modelle. Viele Fahrzeughersteller wollen im Club der Sparmodelle vertreten sein - auch wenn sich dahinter mehr oder weniger abgespeckte Basis-Versionen verbergen.
Beim Neuwagen schlägt der deutlich höhere Wertverlust der ersten Betriebsjahre zu Buche, beim Gebrauchten höhere Folgekosten und erste Reparaturen. Beim Neuwagenhändler gibt es Garantien, und -je nach Verhandlungsgeschick- einen Preisnachlass von 5-10% oder z.B. einen Satz Winterreifen mit dazu. Beim Gebrauchtkauf bekommt ihr für einen ähnlichen Kaufpreis größere Autos mit ihren entsprechenden Vorteilen. Beim Neuwagenkauf müsst ihr zudem die meist anfallenden Überführungskosten mit berücksichtigen. Auch lohnt sich der Besuch bei mehreren Händlern, wenn ihr euch für ein Modell entscheiden habt, denn der Listenpreis eines Neuwagens dient oft nur der groben Orientierung, da die Händler ganz individuell zu Rabatten oder Zugeständnissen bereit sind. Das ist Verhandlungssache.
Das Abwägen und Rechnen können wir euch nicht abnehmen. Aber wir können euch Neuwagen nennen, die bereits unter 10.000 Euro zu haben sind und was wir von ihnen halten. Nicht ohne ESP Neben dem Wertverlust solltet ihr die tatsächlichen Kosten pro Kilometer vergleichen, die sich aus dem Wertverlust, dem Verbrauch, den Versicherungsprämien, den Inspektionskosten und den Kosten für tatsächliche Verschleißteile zusammensetzen (ADAC Autokostenrechner).
Wir legen besonders großen Wert auf die Sicherheitsausstattung und stellen euch daher nur Wagen vor, die mit ESP (Elektronisches Fahrstabilitäts-Programm) zu haben sind. Ein Auto ohne ESP ist nun einmal kein wirklich sicheres Auto. Für euch, als Führerschein-Neulinge, gehört dieses Assistenzsystem, das Fahrfehler (teilweise) ausbügelt, zum "Muss". Deshalb finden sich in unserer Übersicht der 10 000 Euro–Klasse nur Modelle, die mit ESP bestellbar sind. Voraussetzung ist, dass ESP zum serienmäßigen Lieferumfang gehört, gegen Aufpreis lieferbar ist oder in einer höherwertigen Ausstattungsversion bestellbar ist. Hier die Liste der günstigsten Neuwagen:
| Hersteller und Modell | Klasse/ Türen | ESP-Preis in € | Grundpreis in € | Versicherungs- typenklasse H.-Pflicht/ Vollkasko/ Teilkasko
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| Chevrolet Spark 1.0 | Kleinstwagen/ 5 | 300,- € | 9140,- € | 17/15/19
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| Citroen C1 1.0 | Kleinstwagen/ 3 | P | 9920,- € | 14/13/14
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| Daihatsu Cuore 1.0 | Kleinstwagen/ 5 | * | 9490,- € | 15/18/17
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| Fiat Panda 1.2 8V | Kleinstwagen/ 5 | * | 9890,- € | 15/15/17
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| Ford Ka 1.2 | Kleinstwagen/ 3 | 360,- € | 9650,- € | 17/16/16
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| Mitsubishi Colt 1.1 | Kleinwagen/ 3 | P | 9990,- € | 17/20/20
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| Nissan Pixo 1.0 | Kleinstwagen/ 5 | P | 9290,- € | 16/17/16
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| Peugeot 107 70 | Kleinstwagen/ 3 | * | 9990,- € | 16/14/15
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| Renault Twingo 1.2 LEV 16V 75 | Kleinstwagen/ 3 | * | 9990,- € | 17/18/16
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| smart fortwo coupé 1.0 mhd | Microwagen/ 3 | Serie | 9990,- € | 14/10/14
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| Suzuki Alto 1.0 | Kleinstwagen/ 5 | Serie | 9900,- € | 16/17/20
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| Suzuki Splash 1.0 | Kleinstwagen/ 5 | * | 9990,- € | 15/16/17
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| Toyota Aygo 1.0 | Kleinstwagen/ 3 | 445,- € | 8990,- € | 14/15/15 |
* für diese Modelle ist ESP nur in höherwertigen Ausstattungsvarianten verfügbar. P Paketpreis (mit anderen Ausstattungsvarianten kombiniert)
Im zweiten Reiter findet ihr die Einschätzung der ADAC Tester zu den einzelnen Wagen und in einer Tabelle Vergleichswerte zu den Autos. Übrigens: Den Gang zum Händler, um das Auto selbst in Augenschein zu nehmen und Probe zu fahren, erspart euch unser Check nicht. Schon allein, weil die Autos in verschiedenen Ausstattungen und Lackierungen zu haben sind und euer Auto doch ein Hingucker sein soll. Ob die Sitzpolster in rot oder blau schöner sind, ist nämlich nicht testbar, sondern euer guter eigener Geschmack!
Trotz kompakter Abmessungen bieten die "Kleinen" zumindest für Fahrer und Beifahrer genügend Platz. Weniger erfreulich ist, dass die Verbrauchswerte, insbesondere im Stadtverkehr, alles andere als "klein" sind - und das bei meist schwachen Motoren. Auch der Bremsweg könnte beim einen oder anderen Modell kürzer sein.
Ganz wesentlich ist, dass die (Auf-)Preispolitik einiger Anbieter dazu verleitet, aufs ESP doch zu verzichten. 500 Euro, wie z.B. beim Fiat Panda, sind vielleicht noch keine Hemmschwelle. Bestellbar ist es aber erst ab der "Dynamic" -Ausstattung, was dann den Basispreis (9890 Euro) um insgesamt 2190 Euro und damit um 23% verteuert. Dass dann Vorhang-Airbags auf den hinteren Plätzen mit dabei sind, ist ein eher schwacher Trost. Ähnliches gilt auch für den Renault Twingo.
Vorbildlich dagegen der Suzuki Alto mit seinem Komplettpreis von 8900 Euro, aber auch Smart, Toyota Aygo, Citroen C1, Chevrolet Spark, Nissan Pixo, Ford KA und Suzuki Splash bleiben mit ESP noch unter der 10 000 Euro-Grenze. Zielrichtung für alle Hersteller sollte jedenfalls sein, ESP grundsätzlich auch den Basisversionen zu spendieren.
| Hersteller und Modell | Hubraum in ccm | Leistung kW/PS | Verbrauch ADAC Testwert in l/100 Km Stadt / gesamt | Testwert CO2
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| Chevrolet Spark 1.0 | 995 | 50 / 68 | 7,4 / 6,1 | 119
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| Citroen C1 1.0 | 998 | 50 / 68 | 6,0 / 5,9 | 103
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| Daihatsu Cuore 1.0 | 998 | 51 / 70 | 6,5 / 6,8 | 104
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| Fiat Panda 1.2 8V | 1242 | 51 / 69 | 7,0 / 5,8 | 113
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| Ford Ka 1.2 | 1242 | 51 / 69 | 6,8 / 5,8 | 115
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| Mitsubishi Colt 1.1 | 1124 | 55 / 75 | 7,5 / 6,3 | 125
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| Nissan Pixo 1.0 | 996 | 50 / 68 | 5,8 / 5,2 | 103
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| Peugeot 107 70 | 998 | 50 / 68 | 6,0 / 5,9 | 103
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| Renault Twingo 1.2 LEV 16V 75 | 1149 | 55 / 75 | 7,7 / 6,2 | 119
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| smart fortwo coupé 1.0 mhd | 999 | 45 / 61 | 5,2 / 5,2 | 97
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| Suzuki Alto 1.0 | 996 | 50 / 68 | 5,8 / 5,2 | 103
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| Suzuki Splash 1.0 | 996 | 48 / 65 | 6,1 / 5,9 | 119
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| Toyota Aygo 1.0 | 998 | 50 / 68 | 6,0 / 5,9 | 105 |
Flotte Optik: Chevrolet Spark 1.0 Preis: 9140 Euro
Flott ist hier nur das Design: Der Motor liefert allenfalls bescheideneFahrleistungen, die Beschleunigungswerte von 0 auf 100 km erinnern stark an Käfer-Zeiten. Passend dazu gibt’s eine eher schwache Bremse. Auf der Haben-Seite steht die Rundum-Ausstattung mit sechs Airbags, die ihm im EuroNcap-Crashtest zu vier von fünf max. Sternen verhilft. ESP kostet Aufpreis - aber moderat, der Spark bleibt damit immer noch unter der 10.000 Euro -Grenze. Unzeitgemäß hoch ist der Verbrauch (ADAC-Testwerte) mit gesamt 7,1 Liter bzw. 7,4 Liter im Stadtverkehr. Damit kippt er sich flott aus der engeren Wahl als Stadtflitzer .
+ Gute Komfort-Ausstattung + Vorne ordentlich viel Platz + Günstiger Preis
- Schwacher Motor - Schwache Bremse - Hoher Verbrauch
Tolle Kiste: Fiat Panda 1.2 8V
Preis: 9890 Euro
"Tolle Kiste" war eigentlich der Slogan fürs längst verblichene, kantige Vorgängermodell. Über "tolle" Eigenschaften verfügt aber auch die aktuelle Version, sie ist so etwas wie ein fünftüriger Van im Bonsai-Format.Die hohe Sitzposition liefert eine gute Übersicht über das Verkehrsgeschehen, das Ein- und Aussteigen geht leicht vonstatten. Einmalig in dieser Klasse ist die Servolenkung mit "City"-Modus, die das Einparken zu einer lockeren Übung macht. In vielen Details, wie im EuroNcap-Crashtest (drei von max. fünf Sternen) oder im Kraftstoffverbrauch (ADAC-Testwerte) mit gesamt 6,7 Liter bzw. 7,0 Liter im Stadtverkehr zeigt sich aber, dass der Panda in die Jahre gekommen ist. Inklusive ESP sind immerhin 11.700 Euro zu entrichten.
+ Agiler, kultivierter Motor
- Schwache Bremse - Hoher Verbrauch
Nur die Ruhe: Nissan Pixo 1.0
Preis: 9290 Euro
Gebaut wird er in Indien - deshalb wohl auch die Gelassenheit, mit der ihr in ihm vorwärtskommt. "Drehmomentschwäche" formuliert dazu der professionelle Autotester. Gelassen kann man freilich auch den Tankrechnungen entgegensehen: 5,2 Liter wurden ermittelt, im Stadtverkehr sind es 5,8 Liter. Womit eindeutig Stadt-und Kurzstrecke sein Revier sind. ESP gibt’s (in der Ausstattungslinie "Acenta"zu 9290 Euro ) zusammen mit Kopf-Airbags für 590 Euro Aufpreis.
+ Günstiger Preis + Gute Wirtschaftlichkeit + Vorne viel Platz
- Schwacher Motor - Hinten wenig Platz - Schwache Bremse
Der laufende Meter: Smart fortwo 1.0 mhd
Preis: 9990 Euro
Näher beschreiben müssen wir ihn nicht - entweder ihr mögt ihn, oder nicht. Mit zwei Meter siebzig ist er der eindeutige Sieger bei der Parkplatzsuche, und im Stadtverkehr ohnehin ideal. Innenraum-Format, Fahrwerkskomfort, Lenkung und Motorisierung sind freilich nicht jedermanns Sache. Fahrzeuggröße und Verbrauch passen nicht so recht zusammen, wie der Stadt-Wert von 5,2 Litern zeigt. ESP, immerhin, ist Serie, Servolenkung aber nicht.
+ Kurz und knapp + Gute Wirtschaftlichkeit
- Unkultivierter Motor - Magere Ausstattung - Unkomfortables Fahrwerk - Indirekte Lenkung
Trinkfreudig: Renault Twingo 1.2
Preis: 9990 Euro
Mit 7,7 Liter (ADAC-Testwert) im Stadtverkehr ist der Twingo nicht mehr up to date. Da hilft es auch wenig, dass ihr vergleichsweise viel Auto fürs Geld bekommt. Vorne hat man richtig viel Platz, und auch der Kofferraum schluckt einiges. Bezüglich ESP heißt es freilich "Gute Nacht" - es ist erst ab der "Night & Day" -Ausstattungslinie erhältlich, was dann den Komplett-Preis gleich um 25% anhebt. Mit Fahrer -und Beifahrerairbag ist zudem die Sicherheitsausstattung in der Basisversion recht dürftig.
+ Vorne viel Platz + Vier (von max. fünf) Sternen im Crashtest
- Brummiger Motor - Hoher Verbrauch
Kaum auffällig: Ford KA 1.2
Preis: 9650 Euro
Richtig punkten kann der kleine KA leider nicht - wenig, was ihn aus dem Angbebot der Modelle in dieser Klasse besonders herausheben würde. Auf der Plus-Seite stehen vier (von max. fünf) Sternen im Crashtest - und der mit 360 Euro moderate EPS-Aufpreis. Ungut fällt der durchzugsschwache und laute Motor auf. Und die Testwerte mit 5,8 Liter bzw. 6,8 Liter im Stadtverkehr sind alles andere als zeitgemäss.
+ Aktive und Passive Sicherheit
- hoher Verbrauch - lauter Motor
Hut ab: Toyota Aygo (baugleich Citroen C1 und Peugeot 107)
Preis: 8990 EURO
Auch wenn ein Zylinder fehlt: Die restlichen drei sorgen für ordentliche Fahrleistungen. Fahrwerk, Lenkung, aktive und passive Sicherheit: Alles ist im grünen Bereich, nur der zu lange Bremsweg trübt das Bild. Im Landstraßen-Messzyklus bleibt der Aygo (wie auch C1 und 107) noch deutlich unterhalb der 5 Liter-Grenze, im Stadtverkehr ist es 1 Liter mehr. Die ADAC-Gesamtnote für die Wirtschaftlichkeit fällt mit 1,5 recht gut aus - auch weil 8990 Euro (zzgl. 445 Euro fürs ESP) ein unschlagbares Argument sind. Nach dem Smart ist er übrigens mit 3,41m das kürzeste Auto in diesem Vergleich. Im Crashtest schaffte er vier von max. fünf Sternen
Nahezu baugleich mit dem Aygo sind Peugeot 107 und Citroen C1 (der aber fast 1000 Euro teurer ist, wenn man die Servolenkung mit bestellt). Beim Peugeot kostet ESP 420 Euro extra - allerdings erst lieferbar mit der "Filou" -Ausstattung zu 10.540 Euro. Womit unter den drei Brüdern der Aygo die meisten Pluspunkte sammelt.
+ Passive Sicherheit + Günstig in Anschaffung und Unterhalt
- Kleiner Kofferraum - Schwache Bremse
Sorgt nicht für Furore: Suzuki Splash
Preis: 9990 Euro
"Splash" lässt sich mit "spritzen", aber auch "Furore" übersetzen. So richtig passend zum kleinen Suzuki ist eigentlich keiner der Begriffe. Der Motor ist alles andere als spritzig, und Furore? Außer lebhaften Farben der Innenraum-Textilien hebt ihn eigentlich nichts aus der Masse der kleinen Kleinwagen heraus. Heftig wird’s, wenn ESP gewünscht ist: Dann muß man zur 12.500 Euro teuren Club-Version greifen, die dann auch über "Window"-Airbags verfügt. Immerhin bleibt der Landstraßen-Verbrauch unter 5 Litern (Stadt: 6,1, Liter).
- Schwacher Motor
Basso: Suzuki Alto
Preis: 8900 Euro
"Basso" (niedrig) wäre eigentlich die passendere Modellbezeichnung als "Alto" (hoch): Mit 3,9 Litern (ADAC-Meßwert Landstraße) schafft der kleinere Bruder des "Splash" in diesem Vergleich einen Bestwert. In Kauf nehmen müsst ihr die Durchzugsschwäche des kleinen Einliter-Triebwerks - und den Schnitt von 5,8 Litern im Stadtverkehr. Basso ist auch der Preis: Mit 8900 Euro ist es das absolut günstigste Auto auf dem deutschen Markt aus der Reihe der ESP-fähigen Modelle. Wenn ihr das elektronische Fahrstabilisierungssystem an Bord haben möchtet, müsst ihr allerdings zur "Club"-Ausstattung mit 9900 Euro greifen.
+ Raumangebot vorne + Neuwagenpreis
- Durchzugsschwacher Motor - Schwache Bremse
Kleines Herz: Daihatsu Cuore 1.0
Preis:9490 Euro
Der Cuore ("Herz") : Kleines Format (Länge: 3,47m) mit ungemein viel Platz im Innenraum - sogar auf den Rücksitzen! Dafür fällt der Kofferraum arg knapp aus, sofern die Rücksitzbank nicht geklappt ist. Weniger überzeugend ist der Durchschnittsverbrauch von 5,8 Litern, und auch der Wendekreis mit 10,3 Metern könnte kleiner sein. ESP gibt’s in der Ausstattung "Top" zu 11.490 Euro. Dann sind auch zusätzliche Airbags an Bord, es gibt sogar einen Knieairbag für den Fahrer.
+ Agiler Motor + Sicherheits-Ausstattung (Aufpreis)
- Getriebe zu lang übersetzt
Scharf geschossen: Mitsubishi Colt 1.1.
Preis:9990 Euro
Der Colt ist das größte Modell in diesem Vergleich - und eigentlich eine halbe Klasse höher einzustufen als die Konkurrenten. Mehr Auto unterhalb der 10.000 Euro-Grenze gibt’s nicht. Fürs ESP sind nochmals 600 Euro draufzulegen. Die wahren Werte zeigen sich natürlich nur im Test, für den aus dem Colt-Programm nur die 1.3l -Version zur Verfügung stand. Mit 6,3 Litern war der kein Kostverächter (der 1.1. dürfte nur knapp darunter liegen). Pluspunkt ist seine Größe (bei allerdings kleinem Kofferraum). Störend sind hohe Innengräusche und der mit 11 Metern riesige Wendekreis (üblich sind um die 10 Meter). Zur Sicherheitsausstattung gehören Fenster-Airbags vorne und hinten.
+ Großzügiger Innenraum vorne
- Großer Wendekreis
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