Wenn einiges mit muss, das Schlagzeug für den nächsten Gig, die Bretter vom Baumarkt für den Bau des weltbesten Hochbetts, dann ist das Leihen eines kleinen Anhängern meist der leichteste Weg, den Transport zu organisieren. Durch Überladung des Anhängers könnt ihr jedoch auf einen gefährlichen Schlingerkurs geraten und der Bremsweg eures Gespanns verlängert sich extrem.
Der Transport mit einem kleinen Baumarkt-Anhänger erscheint harmlos, kann aber, gerade für euch ungeübte Autofahrer, sehr gefährlich werden. Wie unser ADAC Test zeigt, können bereits geringfügige Überladungen ein Gespann komplett ins Schleudern bringen – und ESP-Systeme überfordert sein. Wenn ihr Anhänger nutzt, solltet ihr beachten, dass sich das Fahrverhalten ändern kann, vor allem bei Überladung. Ihr kommt dann leichter ins Schleudern. Der Bremsweg ist wesentlich länger.
Gefahr bei Überladung
Gerade wenn die Lasten schlecht verteilt sind, gerät das Fahrzeug leicht aus der Spur. Beim ADAC Test mit einer relativ leichten Überladung von 30 Kilogramm schwenkte der Anhänger so stark aus, dass er mit dem Heck des Autos kollidierte. Das Stabilitätsprogramm ESP konnte die Situation nicht mehr kontrollieren – und dies bereits bei einer Fahrgeschwindigkeit von 80 km//h. Der Bremsweg verlängerte sich allein durch die Überladung um zwei Meter.