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Antragsstellung

 
Nur wenn du einen amtlichen Führerscheinantrag gestellt hast, kannst du nach der Fahrausbildung zur Führerscheinprüfung zugelassen werden.


In den verschiedenen Bundesländern, aber auch zwischen Städten und Gemeinden wird das Antragstellen oft unterschiedlich gehandhabt. So können beispielsweise das Einwohnermeldeamt, das Straßenverkehrsamt oder auch die Kreisbehörde zuständig sein. Am besten fragst du in der Fahrschule. Manchmal übernimmt auch die Fahrschule selbst für dich die Antragsstellung. So oder so: Die notwendigen Papiere musst du vorab zusammen haben.

Wenn du vorhast, die Ausbildung und Prüfung zum Führerschein in einer anderen Stadt zu machen, die nicht mit deinem ersten Wohnsitz übereinstimmt, musst du wissen: Das Straßenverkehrsamt am Ort des ersten Wohnsitzes muss genehmigen, dass der Ausbildungs- und Prüfungsort ein anderer ist. Wichtig ist dies z.B. für alle, die den Führerschein in einer Ferienfahrschule machen wollen. Die Entscheidung liegt im Ermessen der Behörde. Hintergrund für diese Regelung sind Gründe der Verkehrssicherheit. Es soll verhindert werden, dass beispielsweise ein Fahrerlaubnisbewerber, der im Hinblick auf seinen Wohnort überwiegend am Verkehr einer Großstadt teilnehmen wird, die Prüfung in einer verkehrsarmen Region ablegt. Deshalb unbedingt vorher klären!

Die Mühlen der Behörden mahlen unterschiedlich schnell. Du solltest  mit ca. 4 bis 6 Wochen für die Bearbeitung des Führerscheinantrages rechnen. Erst wenn von der Behörde die Genehmigung und der Prüfauftrag vorliegen, kann deine Fahrschule dich, den Fahrschüler, zur Prüfung anmelden. Die Ausbildung kann allerdings schon vorher beginnen.

Allen, die direkt an ihrem Geburtstag den Führerschein in den Händen halten wollen, raten unsere ADAC-Experten, fünf bis sechs Monate vorher den Antrag zu stellen und mit der Ausbildung zu beginnen!