young_generation

Der Motorfreak mit der Maske: Cro im Interview

ADAC young generation Cro im Interview

Cro ist 25, lebt in Stuttgart und wurde mit Liedern wie „Easy“ und „Traum“ zu einem der erfolgreichsten deutschen Rap-Musiker. Ab 6. Oktober ist er statt auf der Bühne auf der Kinoleinwand zu sehen. Wir haben mit ihm gesprochen.

In einem Song von 2011 rappen Sie: „Ich hab keinen Benz vor der Tür, kein Cent für ein Bier, doch ich spür, irgendwann wird das anders.“ Hat es sich mittlerweile geändert?
Ich bin echt ein Motorfreak und fahre gern Quad und Motorrad. Ich hatte aber auch schon einen Mercedes C63 und einen SL.

Was war Ihr erstes Fahrzeug?
Das war der Rover von meinem Bruder. Den habe ich gleich kurz nach meinem Führerschein zu Schrott gefahren. Es war ein superschöner Wintertag, und auf dem Heimweg ist mir dann einer in die Seite reingekracht. Die Autos waren danach krumm, aber wir noch gerade.

Was haben Sie im Auto immer dabei?
Feuchttücher sind wichtig, weil die ganze Zeit immer irgendwo was tropft, klebt oder verläuft.

Was verbinden Sie mit dem ADAC?
Ganz ehrlich? Nur doofe Autopannen. Der ADAC hat mir schon mindestens vier bis fünf Mal geholfen. Meistens war es aber immer nur wegen irgendeinem Quatsch. Einmal hatte ich kein Benzin mehr.

Am 6. Oktober kommt Ihr Film „Unsere Zeit ist jetzt“ in die Kinos. Ein Film von, mit und über Sie. Wie viel von Ihrem echten Leben steckt darin?
Ein Teil des Films ist eine Art Dokumentation, und die hangelt sich schon an meinem echten Leben entlang. Einige Szenen auf Konzerten sind echt passiert. Der Rest ist aber Fiktion.

Mit welchem Fahrzeug wären Sie gern einmal unterwegs?
Ich mag alles, was Lärm macht und wo ich die Reifen durchdrehen lassen
kann. Dünen-Buggys würde ich gern mal fahren und ein Formel-1-Auto.

Wie sieht die Mobilität der Zukunft aus?
Ich glaube nicht, dass es in 30 Jahren noch Benziner oder Diesel geben wird. Vielleicht fahren wir dann alle auf Schienen oder Magnetstreifen. So wie die Autos in den Miniaturlandschaften.

Werden Sie die Maske in naher Zukunft ablegen?
Nein, ich bleib dabei. Weil mich die Maske schützt und ich keinen Bock habe, erkannt zu werden. Außer vielleicht bei Verkehrskontrollen.

Inwiefern?
Im Auto habe ich immer eine Maske auf dem Beifahrersitz liegen. Wenn ich dann angehalten werde und mich die Polizisten erkennen, ist oft alles vergeben und vergessen.

Also keine Punkte in Flensburg?
Dazu sage ich lieber nichts (lacht).

Quelle: ADAC Motorwelt